Christoph M Frisch und Dr.Charlotte glück-Christmann
Laudator Armin Schmitt aus Saarbrücken
Der Musiker Jürgen Schwan im Gespräch mit Armin Schmitt

Ausstellung in Rodalben

2007 Rathausgalerie Rodalben

Illuminationen

Mit der Ausstellung in Rodalben wurden u.a. erstmals die bei Angeli Glas hergestellten Pastiken von Christoph M Frisch einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Kronos Installation Hintergrund: Phobos und Phantasos
Jürgen Schwan und Armin Schmitt
Christoph M Frisch und die Leiterin des Zweibrücker Stadtmuseums
Dr. Charlotte Glück-Christmann
Laudatio als PDF Datei
Armin Schmitt bei seinem Vortrag über das Werk von Christoph M Frisch.
Die komplette Laudatio finden sie hier als PDF Datei zum Nachlesen.
Einladungskarte der Austellung in Rodalben

Wie dem auch sei: In den letzten zwei, drei Jahren sind neben den malerischen Arbeiten eindrucksvolle Kirchenfenster entstanden, Licht-Glasobjekte und Glasinstallationen wie beispielsweise zuletzt „ascending light“ in einer Sulzbacher Kirche. Auch das Herzstück dieser Ausstellung ist eine Glas-Installation."

Armin Schmitt, Saarbrücken

„Illuminationen“ - der Titel der Ausstellung ist programmatisch, hebt seinen neuen künstlerischen Rohstoff – nämlich Glas - in den Mittelpunkt, ein Material, das sich Frisch in den letzten Jahren in immer neuen Versuchsanordnungen, experimentell, digital entwerfend am Computer und schwitzend in der Alchimistenkammer der Glasmanufaktur erschlossen, ja erobert hat. Glas, das muss erobert werden: Es ist – so kommt es mir jedenfalls vor – ein sehr schwieriges Material, schwer zu formen, schwer zu kontrollieren, schwerer zu bearbeiten als der gefügige Ton oder das allmähliche Modellieren einer Figur aus dem Holz oder Stein, Materialien, die Widerstand bieten, langsames Arbeiten erzwingen, Zeit lassen."

Glas, einmal im Feuer geformt und erkaltet ist nur noch geringfügig zu verändern, es gewinnt schnell seine Form und der Künstler braucht viel Erfahrung, um die endgültige Form des flüssigen Glases zu zaubern, den Farbfluss im Inneren zu lenken. Die unmittelbare und direkte Formgebung tritt zurück, denn die Glut formt nach den Vorgaben des Künstlers. Frisch ist inzwischen hinter die Geheimnisse des Glases gestiegen, vielleicht auch inspiriert von einer jahrhundertealten Tradition der Glasherstellung in der Region, in der Frisch lebt und arbeitet und in der die künstlerische Auseinandersetzung mit Glas – denkt man an die Kunsthochschule in Saarbrücken, die im lothringischen Glasbläserort Meißenthal eine Dependance für Glaskunst hat oder an die sog. Glaskunsttage an ehemaligen Orten der Glasindustrie – eine zaghafte Renaissance erlebt.
Diese Ausstellung wurde unterstützt durch:
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