In den achtziger Jahren enstanden einige Gemälde in der Chiaroscuro Technik. Dieses aus der Spätrenaissance stammende Gestaltungsmittel ist eine extreme Hell-Dunkel-Malerei und wurde damals sowohl in der Grafik, wie auch in der Malerei eingesetzt.
In extremster Ausrichtung findet man diese Malerei bei Caravaggio. Er beleuchtete die Modelle mithilfe von Spiegeln die das Sonnenlicht in sein Atelier reflektierten und schuf so die dramatisch harten Lichteffekte auf seinen Figuren. Diese von der Kunsthistorik als Tenebrismo bezeichnete Variante findet ihr Gegenstück im, als Sfumato benannten, lasurgeprägten Malstils Leonardo da Vincis, dessen Effekte sich durch ihre rauchige Weichheit auszeichnen.
   Neben diesen beiden berühmten Maler
n lohnt
sich auch ein Blick auf Georg de la Tour und Francisco de Zurbarán, ebenfalls bedeutende Vertreter der Chiaroscuro Malerei.

Lebensraum_Christoph_M_Frisch
Stilleben_mit_Zitronen
Torso
Stilleben_mit_Schmetterling
Chiaroscuro
Akt_mit_Tuch
   Die auf dieser Seite eingestellten Bilder sind Gemälde die alle mit einer Eitempera-Untermalung versehen sind. Die Oberflächen wurden mit Öllasuren bearbeitet. Allein das oben abgebildete dreieckige Gemälde zeigt schon einen Materialmix bei dem auch Sand und Blattgold Komponenten der Oberfläche bildeten.

   Diese Gemälde lassen sich in einer größeren Serie zusammenfassen die mit "Verwundungen" überschrieben war. Leider liegt noch nicht genug Bildmaterial vor um diesen Werk-Zyklus vollständig zu dokumentieren. Technisch war mit diesen Bildern für mich ein Punkt erreicht, der mich nicht mehr weiter brachte. Als Konsequenz verschwand die Ölfarbe in meinem Oeuvre seither vollständig.

1984
Vita
Verwundungen
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