





Die Symbolik von Christoph M.Frisch's Arbeiten ist frei von Vergänglichem und Banalem. Nichts materielles und kein flüchtiger Zeitgeist bestimmt das Wesen seiner Gestalten. Keine oberflächliche Begierde oder Sehnsucht ausser dem Menschen selbst.
Was liegt da näher, als das elementare und -solange es Menschen auf der Suche nach dem Menschsein gibt - unvergängliche, statt auf Leinwand auch in einem Material festzuhalten, dem eben diese Eigenschaften anhaften ?
Christoph M.Frisch bannt seine Menschen nun also auch in Glas, einem ebenso edlem wie schlichtem (aber schwer zu bearbeitendem) Material, und es ist, als ob sich seine Menschengestalten und dieses Material geradezu gefunden hätten, um in einer Einheit zu verschmelzen: das reinste im Menschen eingebettet in einem Kristall, umgeben und umstrahlt von Licht."
Friedrich Benisch, Galerie Benisch Switzerland
Die Gläser sind reliefartig geformt und in beiden Arbeiten wurde mit einer Verschmelzung von Blattmetallen innerhalb des Glases experimentiert. So sind die Gelbtöne der Stierstele ausschließlich durch den Einsatz von Blattsilber erzeugt worden.